Mui Ne

Ankunft Mui Ne

Unser Bus bleibt um 1:15 Uhr auf der Hauptstraße zu unserem Quartier in Mui Ne stehen. Bevor der Bus abfährt, fragen wir noch schnell nach dem Weg zu unserem Quartier „Alyssa’s Garden“. Ein Handzeichen in eine Richtung und schon stehen wir alleine mit dem Gepäck auf der dunklen Straße. Wir versuchen die Schilder zu lesen und biegen in einen schmalen Weg ein, der uns leicht bergauf führt. Nach 200 Metern stehen wir vor unserer Unterkunft, doch das große Blechtor ist verschlossen. Es reagiert niemand auf unser klopfen und läuten. Selbst der Hund bellt nicht. Irgendwann hört man uns dann doch, inzwischen haben wir auch schon Hongy aufgeweckt. Wir bekommen sofort unser Zimmer und freuen uns jetzt erstmal auf eine Dusche. Die Unterkunft ist sehr hübsch und liebevoll eingerichtet.

Um 9 Uhr genießen wir unser Frühstück im wunderschönen Garten, der fast ein bisschen wildromantisch wirkt.

Liebevoll gestaltet mit verschiedenen Sitzmöglichkeiten und einer botanischen Vielfalt an Blumen und Bäumen.

Vor allem die Bäume mit Sternfrüchten, Mango, Dragonfruit und vietnamesischen Pflaumen verleihen dem Garten einen Hauch von Exotik.

Ein Biotop mit Lotusblüten und eine Schaukel die Kindheitserinnerungen erwecken finden hier auch noch Platz.

Stefan und ich fahren mit den viel zu kleinen, alten, klapprigen Fahrrädern zum Strand entlang der kilometerlangen parallellaufenden Straße zum Meer. Auf dieser Straße sind kleine Shops und jede Menge Resorts aneinander gereiht.

Wir suchen uns einen Weg der zum Meer führt. Das Meer hat Badewassertemperatur und aufgrund des geringen Wellenganges ist es sehr angenehm zum Schwimmen.

Wir machen uns auf die Suche nach einem kleinen Lokal, um Fruchtsaft und Wasser zu kaufen. Hier gibt es wenig Angebot und wenn, dann sind es große schicke Ressorts, die auf russische Touristen abzielen. Wir gehen den Strand entlang und sammeln ein paar Muscheln, bis wir unseren Fruchtsaft bekommen.

Bald schon fahren wir wieder zurück, da wir dann noch zu den roten Dünen möchten. Die Straße führt uns an einem Tempel vorbei und auch einige außergewöhnlichen Zapfsäulen erwecken unser Interesse.

Stefan fühlt sich heute nicht gut. Er hat Bauch- und Gliederschmerzen und hat auch keinen Appetit. Er vermutet, dass es von den Rühreiern vom Frühstück ist.

Wir fahren aber trotzdem mit dem Taxi zu den Dünen.

Barfuß wandern wir bergauf, es ist sehr heiß. Beim Hinunterlaufen der Hügeln, müssen wir besonders schnell sein, da auf dieser Seite die Sonne ganz besonders stark drauf scheint und der Sand sehr heiß ist.

Nach einem langen Fußmarsch suchen wir uns ein schönes Plätzchen und lassen die Seele baumeln.

Stefan ist immer noch geschwächt und macht ein Nickerchen. Wir bleiben bis zum Sonnenuntergang, machen ein paar Fotos und marschieren dann wieder zurück.

Mit dem Taxi geht es Richtung heimwärts. Wir machen einen kurzen Stop, um Essen zu kaufen.

Dieses werden wir heute im Garten zu uns nehmen, da Stefan über heftige Kopfschmerzen klagt und nichts mehr essen möchte. Das ist gar kein gutes Zeichen, lässt er doch sonst keine Mahlzeit aus.

Im Garten machen wir es uns gemütlich, unsere Vermieterin Khanh setzt sich zu uns und wir unterhalten uns angeregt. Wir nehmen die Geräusche aus dem Biotop wahr. Ein riesiger Frosch und ein singender Fisch befinden sich darin. Per Taschenlampe versuchen wir die Tiere zu sehen. Der Frosch zeigt sich, der Fisch versteckt sich, aber dafür entdecken wir eine Schildkröte im Wasser.

Khanh serviert uns noch einen Welcome Drink aus grünem Tee, Zitronengras, Ingwer und Limetten sowie grüne Mango mit Shrimpspaste. Ein sehr netter erster Abend in Mui Ne.

Wir gehen heute schon früher ins Bett. Stefan hat inzwischen Fieber bekommen. Mit kühlen Wickeln versuchen wir seinen Zustand zu verbessern. Unruhig schläft er ein.

Gute Nacht Mui Ne

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