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Auf zu neuen Ufern

9. Februar 2025/0 Kommentare/in Norwegen 2025/von Manuela und Stefan

Normalerweise beginnt jede unserer Reisen mit Wochen der Planung – Routen ausarbeiten, zumindest ein paar wenige Unterkünfte buchen, Mietauto organisieren und noch so manches mehr. In unseren sonst eher ungewöhnlichen Urlaubsdestinationen hat alleine schon die Recherche wie man am besten von A nach B kommt meist viel Zeit in Anspruch genommen. 

Doch diesmal treten wir eine Reise an, für die wir quasi nichts gemacht haben. Das fühlt sich schon sehr ungewöhnlich an.

Nein, wir haben unsere Reisegewohnheiten nicht über Bord geworfen und waren auch nicht in einem Reisebüro. Diesmal gibt es einen ganz besonderen Grund, der sich für diese Ausnahme verantwortlich zeichnet. 

Unser lieber Freund Martin hatte kürzlich seinen runden Geburtstag und seine wunderbare Frau Gabi hatte eine großartige Idee: Sie schenkte ihm eine Reise und als Überraschung sollen ein paar Freunde mitkommen. Wir gehören zu den Glücklichen!

Martin wusste bis nach seinem Geburtstag nichts davon. Erst dann hat er erfahren, wer ihn auf diesem Abenteuer begleiten wird.

Während er noch völlig ahnungslos war, hat Gabi im Hintergrund alles organisiert: die Planung, die Buchungen, die Ausflüge, die Abstimmungen mit uns allen, und das alles im Geheimen, damit die Überraschung auch gelingt.

Jetzt stehen wir kurz vor der Abreise, voller Vorfreude auf ein außergewöhnliches Erlebnis. Einmal nicht planen zu müssen, sondern einfach nur zu genießen – das ist für uns eine ganz neue Erfahrung. Und wir sind uns sicher: Es wird großartig!

Als absolute Sommermenschen zieht es uns sonst immer im Februar für 3 Wochen in die Wärme, um dem Winter ein wenig zu entfliehen. Doch heuer ist alles anders! Statt Sonne, Strand und Palmen erwarten uns Schnee, Eis und hoffentlich magische Nordlichter. Unser heuriges Ziel: Norwegen!

Gemeinsam mit unseren lieben Freunden werden wir mit einem der legendären Postschiffe die Hurtigruten entlang fahren – ein Abenteuer, das uns durch atemberaubende Fjorde und beeindruckende Winterlandschaften führen wird. Während einige von uns die komplette Nord- und Südtour machen, sind wir, gemeinsam mit unseren Freunden Karin und Michi, eineinhalb Wochen dabei und werden die Nordroute in vollen Zügen genießen.

Wir freuen uns auf eisige, aber unvergessliche Erlebnisse, spannende Begegnungen und natürlich darauf, endlich einmal ein echtes Rentier-Steak zu probieren. Wenn dann noch das Nordlicht am Himmel tanzt, ist unser Winterabenteuer perfekt!

Gerne nehmen wir euch wieder mit auf unsere Reise!

https://i0.wp.com/2-minutes.today/wp-content/uploads/2025/02/IMG_3779-scaled.jpeg?fit=2560%2C1920&ssl=1 1920 2560 Manuela und Stefan https://2-minutes.today/wp-content/uploads/2021/02/2-Minutes-Logo.png Manuela und Stefan2025-02-09 16:35:222025-02-09 16:36:20Auf zu neuen Ufern

Heimreise

13. Februar 2024/2 Kommentare/in Kolumbien 2024/von Manuela und Stefan

Guten Morgen Cartagena. Um sieben Uhr fahren wir mit dem Taxi zum naheliegenden Flughafen. Die Stadt erwacht und die ersten Verkäufer sind schon unterwegs.

Am Flughafen kaufen wir uns noch ein schnelles Frühstück.

Das Boarding ist sehr amüsant. Es ist ein kleiner nationaler Flughafen. Wir gehen also zu Fuß am wunderschön begrünten Flughafengelände zum Flugzeug.

Niemand hat eine Ahnung, wo wir überhaupt hin müssen. Es erscheint dann aber doch logisch, da nur ein Flugzeug beim Ausgang steht und noch dazu von der Airline, mit der wir fliegen. Wenn etwas funktioniert, dann ist es der Herdentrieb und so marschieren alle zu dem Flugzeug. Doch da macht uns eine Angestellte darauf aufmerksam, dass es die falsche Maschine ist. Also machen wir uns weiter auf die Suche, aber es ist kein anderes
Flugzeug in Sicht. So geht es ein paar Mal hin und her. Bis dann doch eine Flughafenmitarbeiterin erscheint und uns darauf hinweist, dass wir bis zum Ausgang 5 gehen müssen. Siehe da, da steht unser Flugzeug.

Von Cartagena fliegen wir eineinhalb Stunden nach Bogotá. Hier hat vor drei Wochen unser Urlaub begonnen. Unglaublich, wie schnell die Zeit seither vergangen ist und wie viel wir erlebt haben.

Wir werden gleich noch den Tax Refund für die gestern gekauften Taschen beantragen. Danach haben wir noch genug Zeit, um in die Lounge zu gehen.

Jetzt geht es ab nach Hause. Unsere Maschine hebt planmäßig ab.

Das unschlagbare Angebot für das Upgrade in die Business Class hat sich gelohnt.

Noch vor dem Abflug bekommen wir ein Glas Cava serviert, um die Wartezeit zu überbrücken.

Das dreigängige Menü war hervorragend und die Weinauswahl sehr gut.

Bei zunehmender Müdigkeit, verwandelt sich unser Sitz in ein zwei Meter langes Liegebett. So schlummern wir sanft über den Wolken dahin.

In Madrid haben wir einen Zwischenstopp von gut zweieinhalb Stunden. Eine gute Gelegenheit, um die vielen Erlebnisse und Eindrücke nochmals Revue passieren zu lassen.

Landing completed! Wir landen um halb zwölf Uhr Mittag in Wien. Jetzt gehts ab nach Hause, da wartet die Arbeit schon auf uns.

Es war ein sensationeller Urlaub, wir konnten jede Minute in vollen Zügen genießen. Wir hatten sehr viel Spaß, durften wunderbare Menschen und neue Kulturen kennenlernen. Auch unsere Bucket List hat sich wieder erweitert, da wir eingeladen wurden nach Kanada und Kalifornien zu kommen. Wir lernen jedes Mal auf unseren Reisen interessante Menschen kennen, mit denen wir weiterhin in Kontakt bleiben. So bleiben auch die Erinnerungen an diese Reisen lebendig.

Was dürfen wir von dieser Reise mitnehmen?

Kolumbien ist ein fantastisches Land. Sehr interessant, vielfältig, bunt und wunderbar zu bereisen. Man muss wirklich keine Angst haben.

Ganz egal wie arm oder reich die Menschen in Kolumbien sind, sie sind alle sehr freundlich und gut gelaunt. Sie lieben das Leben, die Musik, wirken meist entspannt und lassen sich zumindest sichtlich nicht so stressen.

Wir Europäer wirken oft getrieben und gestresst, da nehmen wir uns selbst nicht aus. Es ist natürlich nicht alles 1:1 für unseren Breitengrad umzusetzen, aber vielleicht sollten wir alle das Bewusstsein auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben immer wieder mal nachschärfen und uns dessen bewusst sein, wie gut es uns in Österreich immer noch geht.

Zusätzlich nehmen wir rund 80 Insektenstiche mit nach Hause, rund 70 davon darf ich für mich verzeichnen. Die Moskitos in Kolumbien sind mit Abstand die schlimmsten, die wir je erlebt haben. Die Stiche begleiten mich jetzt schon drei Wochen. Dafür sind meine Nebenhöhlen inzwischen fast wieder in Ordnung.

Jetzt freuen wir uns, mit vielen schönen Erinnerungen in unser Zuhause zurück zu kommen. Aber am meisten freuen wir uns auf unsere Liebsten, um sie endlich wieder sehen und knuddeln zu können.

Bei allen, die wieder fleißig mitgelesen und uns so ein Stück auf unserer Reise begleiten haben, bedanken wir uns ganz herzlich. Auch über eure Kommentare auf unserer Website waren wir sehr erfreut.

Es ist uns auch nach diesem Urlaub klar, dass wir von unserer Reisesucht noch lange nicht geheilt sind.

Die Welt ist zu schön, um zu Hause zu bleiben!

Mal sehen, wohin es uns im nächsten Winter verschlägt.

Unser Reiseblog macht bis dahin Pause.

Alles Liebe,

Manuela & Stefan

https://i0.wp.com/2-minutes.today/wp-content/uploads/2024/02/img_2062.jpg?fit=2000%2C1500&ssl=1 1500 2000 Manuela und Stefan https://2-minutes.today/wp-content/uploads/2021/02/2-Minutes-Logo.png Manuela und Stefan2024-02-13 23:00:002024-02-14 11:32:04Heimreise

Letzter Tag in Cartagena

12. Februar 2024/0 Kommentare/in Kolumbien 2024/von Manuela und Stefan

Unser letzter ganzer Tag in Cartagena ist angebrochen, den wollen wir ganz entspannt und ohne große Pläne verbringen.

Nach einem ausgedehnten Frühstück schlendern wir durch die Stadt. Die zahlreichen Straßenverkäufer sind schon fleissig am Arbeiten. Es gibt kaum etwas, das nicht zum Verkauf angeboten wird.

Der Verkäufer, der mit seinen Thermoskannen durch die schmalen Gassen fährt und Tee und Kaffee verkauft, ist in der Früh besonders gefragt.

Bei einem weiteren Straßenstand wird gerade frischer Teig per Hand geknetet.

Hier wird nicht viel herum geeiert, ob auch alles hygienisch einwandfrei ist. Hier geht es lediglich um das Endprodukt, das schmecken und satt machen soll. In Europa ist unserer Meinung nach schon alles zu sehr reguliert. Im Vergleich zu anderen Ländern sind wir eine Weichei- und Angsthasengesellschaft.

Wir lieben es in fremden Ländern Supermärkte zu besuchen. Man entdeckt dabei so viel Neues.

Stefan entdeckt ein sehr stylisches Taschengeschäft. Er möchte eine mittelgroße Tasche für seine Kamera kaufen und ich bin schon lange auf der Suche nach einer Umhängetasche für den Urlaub. Wir sind eine geschlagene Stunde in dem Geschäft und werden beide fündig.

Es ist heute sehr heiß und wir marschieren schon eine ganze Weile durch die Stadt. Jetzt wollen wir mal die erstandenen Sachen aufs Zimmer bringen. Spontan entscheiden wir uns, gleich den Koffer für morgen weitgehend zu packen. Wir schmeißen alles auf den Boden und schütteln jedes Wäschestück aus, um zu verhindern, ungeliebte Tierchen mit nach Hause zu nehmen. Das hat sich bisher immer gewährt. Ausserdem sortieren wir die Wäsche gleich farblich, so können wir sie zu Hause gleich direkt in die Waschmaschine geben.

Zu Mittag gehen wir nochmals in das Lokal der Einheimischen von gestern. Es gibt dort nämlich Arroz con camarones – Reis mit Shrimps. Der Chef erkennt uns gleich und weist uns einen Tisch zu. Es schmeckt köstlich.

Es ist Zeit für unseren Flug morgen einzuchecken. Beim Check In Vorgang wird uns ein sensationelles Upgrade auf die Business Class angeboten. Pro Person 160 Euro. Wir sind uns schnell einig, dass wir dieses Angebot annehmen wollen. Im zwei Meter langen Liegesitz können wir den Langstreckenflug bequem genießen. Und nachdem wir am Nachmittag nach unserer Ankunft schon arbeiten werden, werden wir entsprechend fit sein.

Die Polizei in Cartagena ist sehr freundlich. Es gibt die Policia de Turismo und die gewöhnliche Polizei. Beide sind überaus freundlich und viele grüßen freundlich. Wir haben oft beobachtet, dass Touristen die Polizei bitten, ein Foto von ihnen zu machen. Die Polizei kommt den Wünschen ohne zögern nach.

Vor dem Restaurant wartet die Polizei auf das Mittagsmenü zum Mitnehmen. Dabei wird auch immer wieder gescherzt oder ein paar Worte mit Touristen gewechselt.

Nach dem köstlichen Essen wollen wir das Marinemuseum besuchen. Es soll über die Geschichte Cartagenas informieren. Bedauerlicherweise ist jegliche Information nur auf Spanisch verfügbar. Egal, wir googeln die Geschichte dann später nach.

In unmittelbarer Nähe des Museums gibt es in einem wunderschönen Hotel eine nette Bar.

Hier wollen wir unseren Schwächeanfall, der uns gerade überkommt, mit einem Espresso bekämpfen.

Doch der Kaffe ist leider echt grausig. Aber jeder hat eine zweite Chance verdient und so bestellen wir Gin Tonic. Volltreffer, der schmeckt so viel besser als der Kaffee.

Wir bleiben hier für eine Weile, um uns ein bisschen abzukühlen und einen weiteren Blogeintrag hochzuladen.

Wir flanieren noch eine Weile durch die Stadt, ehe wir uns im Hotel frisch machen für den letzten Abend.

Unser Appetit verschlägt uns nochmals in eine Cevicheria. Nebenan machen immer wieder Musiker Halt und singen und spielen ein paar Lieder.

Nach dem Essen wollen wir noch Salsa tanzen gehen. Bei der Bar „Donde Fidel“ ist schon bald jede Menge los.

Salsamusik tröhnt in übertriebener Lautstärke aus den in die Jahre gekommenen großen Boxen. Der extreme Bass wäre durchaus in der Lage, einen Herzschrittmacher durcheinander zu bringen.

Dennoch ist die Stimmung hervorragend und wir legen noch ein paar Tänzchen aufs Parkett oder eigentlich auf den alten Fliesenboden.

Buenas noches wunderbares Cartagena!

https://i0.wp.com/2-minutes.today/wp-content/uploads/2024/02/img_2044.jpg?fit=2000%2C1500&ssl=1 1500 2000 Manuela und Stefan https://2-minutes.today/wp-content/uploads/2021/02/2-Minutes-Logo.png Manuela und Stefan2024-02-12 23:00:002024-02-12 23:00:00Letzter Tag in Cartagena
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