Saigon

Wir genießen unser letztes Frühstück in Khanh‘s Garten in Mui Ne. Das Wetter ist traumhaft und die blühenden Bäume versprühen einen angenehmen, exotischen Duft. Aber das Wichtigste ist, dass es Stefan wieder besser geht. Es ist ihm noch etwas flau im Magen und er muss heute noch Diät halten, aber wir sind zuversichtlich, dass alles bald wieder gut ist. Khanh möchte zum Abschied für uns ein Mittagessen vorbereiten und lädt uns dazu ein. Wir nehmen die Einladung natürlich gerne an. Wir bereiten alles für unsere Abreise vor und entspannen noch ein wenig im Garten.

Dann gibt es auch schon Mittagessen. Khanh hat zwei junge Damen angestellt, die im Haus sämtliche Arbeiten verrichten. Heute dürfen sie ausnahmsweise mit ihrer Chefin beim Tisch sitzen und mitessen. Es gibt köstlichen Red Snapper, Muscheln und Schrimps mit Gemüse und Salat. Für Stefan wurde extra eine Pho mit Reisnudeln und Karotten zubereitet.

Das Essen ist begleitet von netten Gesprächen und Khanh gibt uns ein paar Ausgehtipps für Saigon. Bis vor zwei Jahren hat sie noch dort gewohnt und kennt sich entsprechend gut aus. Zum Dessert wird frische Dragonfruit serviert, die am Tag davor hier im Garten geerntet wurde und kleine Früchte, die mit Chilisalz gegessen werden. Es ist jetzt schon an der Zeit Abschied zu nehmen, da unser Bus gleich da sein wird. Khanh bringt uns noch die Gasse runter, wo kurz darauf unser Bus auch schon eintrifft.

Wir bekommen diesmal unten einen Platz zugeordnet.

Inzwischen haben wir uns an die Liegebusse gewöhnt und schlafen trotz heftiger Geräuschkulisse rasch ein. Eine kurze biologische Pause und schon wird die Fahrt fortgesetzt. Gegen 17:30 Uhr kommen wir dann in Saigon an und legen die 1,5 Kilometer zum Hotel zu Fuß zurück. Wir wohnen im ersten Bezirk. Nach einer kurzen Erholungsphase gehen wir in ein Straßenlokal, wo es laut Hongy die besten Pho’s geben soll. Es gibt hier sogar hygienisch verpacktes Besteck.

Pho ist ein ideales Diätessen für Stefan. Es geht ihm jetzt auch schon etwas besser.

Wir sind satt und gehen jetzt gerne noch zu Fuß weiter durch die Stadt. Unser Weg führt uns durch den Park, weiter zum Nightmarket und dann ins Innere der Stadt.

Es sind sehr viele Menschen unterwegs. Ein bisschen erinnert uns Saigon an Bangkok, nur ein ein wenig ruhiger. Aber wir mögen Saigon jetzt schon sehr.

Endlich tut sich etwas. Die letzen zwei Wochen waren begleitet von zeitigen Sperrstunden, wir sind jetzt schon ziemlich ausgehlustig. Stefan führt uns zu einer unglaublich coolen Jazzbar „Sax N‘ Art“. Es spielt eine Liveband, die einfach ein Hammer ist.

Wir verbringen hier einen wunderbaren Abend und genießen die tolle Musik.

Zu Fuß machen wir uns auf den Heimweg und wollen noch einen Abstecher über die Bui Vien Walkingstreet machen. Es ist unfassbar was hier los ist. Die Straße ist zum Bersten voll und mittendrin versuchen Motorräder voranzukommen.

Gegen 2 Uhr Früh kommen wir zufrieden zu Hause an.

Good night amazing Saigon

Mui Ne

Wir haben eine furchtbare Nacht hinter uns. Stefan‘s Fieber ist weiter gestiegen und es ging ihm sehr schlecht in der Nacht. Mit feuchten Tüchern versuchen wir das Fieber zu senken. Um 7 Uhr wachen wir auf. Kurz darauf höre ich ihn aus der Toilette rufen. Ich laufe schnell hin, bekomme die Türe aber nicht auf, da Stefan am Boden liegt und sie blockiert. Auf meine Rufe reagiert er nicht. Ich versuche ihn mit der Türe ein wenig wegzuschieben, stecke dann mein Bein durch und schiebe ihn damit zur Seite, damit ich eintreten kann. Er liegt am Boden, atmet sehr flach und schaut mich starr an. Ich versuche ihn in dem kleinen Raum ordentlich zu lagern und lege ein kühles Tuch auf seine Stirn. Plötzlich schnauft er laut, schließt die Augen und kollabiert. Ich laufe raus, um Hilfe zu holen. Als Stefan plötzlich zu röcheln beginnt kehre ich schnell um und finde ihn mit blutrotem Kopf vor. Er hat seinen Kopf aufgerichtet und gegen die Wand gedrückt und bekommt dadurch keine Luft. Ich hebe ihn ein Stück hoch und rüttel ihn bis er laut aufschnauft und wieder hörbar atmet. Ich laufe in den Garten und rufe unserer Vermieterin zu, dass sie schnell einen Arzt rufen soll. Sie war zum Glück schon draussen, da wir eigentlich zum Laufen verabredet waren.

Ich bringe Stefan in eine Sitzposition. Wir erfahren, dass der Arzt keine Hausbesuche macht. Stefans Zustand stabilisiert sich dann doch langsam. Ich dusche ihn kühl ab und bringe ihn ins Bett. Das Fieber ist plötzlich weg. Wir verbringen den Vormittag im Zimmer, da Stefan noch zu schwach ist, um ins Krankenhaus zu fahren. Nachdem er eine Zeit geschlafen hat, scheint es ihm besser zu gehen. Zu Mittag kollabiert er aber erneut, diesmal etwas weniger heftig als noch in der Früh. Als er halbwegs stabil ist, bringe ich ihn mit dem Taxi in die Polyklinik in Mui Ne.

Schon beim Reinkommen zeigt sich ein lustiges Bild. Beide Krankenschwestern am Empfang schlafen. Wir wecken sie auf und schildern der Englisch sprechenden die Krankengeschichte. Sie führt uns in den Behandlungsraum, der ein wenig versieft wirkt.

Der Arzt kommt, spricht aber nicht Englisch. Ich habe davor schon die Symptome im Google Translator auf Vietnamesich übersetzt und zeige ihm den Text. Wir bekommen ein Daumen hoch, er hat es also verstanden. Stefan wird untersucht, es wird Blut abgenommen. Es scheint eine Lebensmittelvergiftung zu sein. Das bestätigt auch Stefan’s Verdacht, da die Frühstückseier heute Früh nicht ganz durch gebraten waren. Er hätte die Frage nach „2 sides“ doch mit ja beantworten sollen.

Er muss zumindest die nächsten 6 Stunden im Krankenhaus bleiben und bekommt Infusionen und soll sich ausruhen.

Nachdem die Infusion nach dem 3. Versuch gelegt und Stefan guter Dinge ist, fahre ich zurück in unsere Unterkunft. Am Weg kaufe ich noch Avocado, frische Früchte und Fruchtsaft und esse dann im Garten. Hier kann man gut entspannen und den Schock der letzten Stunden ein wenig verarbeiten.

Am Nachmittag gehe ich noch zum Strand. Über ein wildes Gelände komme ich direkt dort hin.

Wir sind immer wieder verwundert, wie wenig hier auf die Umwelt geschaut wird. Es liegen Unmengen am Plastikflaschen und sonstigem Müll herum. Eigentlich wollte ich ins Meer schwimmen gehen, doch das Ambiente hier ist nicht sonderbar einladend. Ich setze mich kurz auf einen betonierten Weg bei einem Hotel und beobachte die Fischer im Meer, wie sie mit ihren kleinen runden Bootsschalen ihr Netz ausbreiten.

Als ich den Strand entlang schaue, entdecke ich ein totes Schwein. Der Strandabschnitt ist wirklich nichts für mich.

Ich werde jetzt zu Stefan zurück ins Spital gehen und beschließe das zu Fuss zu tun. Die Klinik ist etwa 4,5 Kilometer weit entfernt. Unterwegs kaufe ich noch Baguette und frisches Wasser, falls er dann schon Appetit hat. Ich komme an Kokospalmen vorbei, die gerade geerntet werden. Unglaublich wie flink die jungen Männer auf den Palmen herumkraxeln.

Am Straßenrand ist ein Lokal neben dem anderen und alle präsentieren frisches Seafood. Man sucht sich aus den Becken aus was man möchte und es wird frisch zubereitet.

Einen Besuch hier hätten wir ursprünglich für heute Abend geplant gehabt, daraus wird jetzt allerdings nichts.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite verkaufen Fischerfamilien das tagsüber gefangene Seafood. Teilweise liegen die Muscheln auf der Straße herum.

Aber womöglich ist dieses trotzdem besser, als jenes das tagelang transportiert wird, bis es dann endlich bei uns in Österreich auf den Tellern landet.

Nach einer Stunde Fußmarsch komme ich um 17:30 bei Stefan in der Klink an. Er hängt noch an der zweiten Infusion und erzählt mir amüsiert, dass die Schwestern bereits fünfmal Fieber und dreimal Blutdruck gemessen haben, obwohl er seit heute Früh kein Fieber mehr hatte und auch sein Blutdruck in Ordnung ist.

Nach der dritten Infusionsflasche darf Stefan gegen 21 Uhr das Krankenhaus mit einer Menge Medikamente und einer, für vietnamesische Verhältnisse, saftigen Rechnung verlassen. Alleine für das Zimmer für ein paar Stunden werden 30 US$ verrechnet. Wir fahren in unser Quartier zurück und lassen es für heute gut sein.

Alles wird gut. Gute Nacht Mui Ne.

Mui Ne

Unser Bus bleibt um 1:15 Uhr auf der Hauptstraße zu unserem Quartier in Mui Ne stehen. Bevor der Bus abfährt, fragen wir noch schnell nach dem Weg zu unserem Quartier „Alyssa’s Garden“. Ein Handzeichen in eine Richtung und schon stehen wir alleine mit dem Gepäck auf der dunklen Straße. Wir versuchen die Schilder zu lesen und biegen in einen schmalen Weg ein, der uns leicht bergauf führt. Nach 200 Metern stehen wir vor unserer Unterkunft, doch das große Blechtor ist verschlossen. Es reagiert niemand auf unser klopfen und läuten. Selbst der Hund bellt nicht. Irgendwann hört man uns dann doch, inzwischen haben wir auch schon Hongy aufgeweckt. Wir bekommen sofort unser Zimmer und freuen uns jetzt erstmal auf eine Dusche. Die Unterkunft ist sehr hübsch und liebevoll eingerichtet.

Um 9 Uhr genießen wir unser Frühstück im wunderschönen Garten, der fast ein bisschen wildromantisch wirkt.

Liebevoll gestaltet mit verschiedenen Sitzmöglichkeiten und einer botanischen Vielfalt an Blumen und Bäumen.

Vor allem die Bäume mit Sternfrüchten, Mango, Dragonfruit und vietnamesischen Pflaumen verleihen dem Garten einen Hauch von Exotik.

Ein Biotop mit Lotusblüten und eine Schaukel die Kindheitserinnerungen erwecken finden hier auch noch Platz.

Stefan und ich fahren mit den viel zu kleinen, alten, klapprigen Fahrrädern zum Strand entlang der kilometerlangen parallellaufenden Straße zum Meer. Auf dieser Straße sind kleine Shops und jede Menge Resorts aneinander gereiht.

Wir suchen uns einen Weg der zum Meer führt. Das Meer hat Badewassertemperatur und aufgrund des geringen Wellenganges ist es sehr angenehm zum Schwimmen.

Wir machen uns auf die Suche nach einem kleinen Lokal, um Fruchtsaft und Wasser zu kaufen. Hier gibt es wenig Angebot und wenn, dann sind es große schicke Ressorts, die auf russische Touristen abzielen. Wir gehen den Strand entlang und sammeln ein paar Muscheln, bis wir unseren Fruchtsaft bekommen.

Bald schon fahren wir wieder zurück, da wir dann noch zu den roten Dünen möchten. Die Straße führt uns an einem Tempel vorbei und auch einige außergewöhnlichen Zapfsäulen erwecken unser Interesse.

Stefan fühlt sich heute nicht gut. Er hat Bauch- und Gliederschmerzen und hat auch keinen Appetit. Er vermutet, dass es von den Rühreiern vom Frühstück ist.

Wir fahren aber trotzdem mit dem Taxi zu den Dünen.

Barfuß wandern wir bergauf, es ist sehr heiß. Beim Hinunterlaufen der Hügeln, müssen wir besonders schnell sein, da auf dieser Seite die Sonne ganz besonders stark drauf scheint und der Sand sehr heiß ist.

Nach einem langen Fußmarsch suchen wir uns ein schönes Plätzchen und lassen die Seele baumeln.

Stefan ist immer noch geschwächt und macht ein Nickerchen. Wir bleiben bis zum Sonnenuntergang, machen ein paar Fotos und marschieren dann wieder zurück.

Mit dem Taxi geht es Richtung heimwärts. Wir machen einen kurzen Stop, um Essen zu kaufen.

Dieses werden wir heute im Garten zu uns nehmen, da Stefan über heftige Kopfschmerzen klagt und nichts mehr essen möchte. Das ist gar kein gutes Zeichen, lässt er doch sonst keine Mahlzeit aus.

Im Garten machen wir es uns gemütlich, unsere Vermieterin Khanh setzt sich zu uns und wir unterhalten uns angeregt. Wir nehmen die Geräusche aus dem Biotop wahr. Ein riesiger Frosch und ein singender Fisch befinden sich darin. Per Taschenlampe versuchen wir die Tiere zu sehen. Der Frosch zeigt sich, der Fisch versteckt sich, aber dafür entdecken wir eine Schildkröte im Wasser.

Khanh serviert uns noch einen Welcome Drink aus grünem Tee, Zitronengras, Ingwer und Limetten sowie grüne Mango mit Shrimpspaste. Ein sehr netter erster Abend in Mui Ne.

Wir gehen heute schon früher ins Bett. Stefan hat inzwischen Fieber bekommen. Mit kühlen Wickeln versuchen wir seinen Zustand zu verbessern. Unruhig schläft er ein.

Gute Nacht Mui Ne

Nha Trang

Es ist kurz vor 5 Uhr Früh als im Bus plötzlich das Licht angeht und der Fahrer laut rufend verkündet, dass wir in Nha Trang sind und in Kürze aussteigen müssen. Wir sind überrascht, dass es so früh ist, war doch unsere Ankunft erst für 7 Uhr vorgesehen. In Vietnam ticken die Uhren halt etwas anders. Aber kein Wunder, sind wir auch die ganze Nacht durchgerast. An Schlaf war kaum zu denken. Stefan konnte zum Glück gut schlafen, kaum in der Waagrechte, waren seine Augen auch schon zu. Mich hat der rege Verkehr bei der Toilette und die etwas heftige Geräuschekulisse fast die ganze Nacht über wachgehalten. Aber in Summe könnte ich dann doch noch knapp drei Stunden schlafen.

Wir stoppen in einer stockdunklen Straße. Hongy hat geplant mit dem Bus um 7 Uhr nach Mui Ne weiterzufahren. Stefan und ich werden den Tag in Nha Trang für Sightseeing nützen und erst den Sleepbus am Abend nehmen. Wie bestellt und nicht abgeholt stehen wir nun vor dem Reisebüro, das uns die Busgesellschaft genannt hat und wo wir unser Gepäck bis zur Weiterfahrt deponieren können. Wir stehen eine Weile, als plötzlich ein verschlafener Mann mit seinem Moped kommt, die Rollbalken hochschiebt, die Türe öffnet,seinen Computer startet und ein Lied nach dem anderen vorspielt.

Ich informiere ihn darüber, dass wir unser Gepäck erst am Abend abholen. Er kontrolliert unser Ticket, erweckt aber den Eindruck, dass er sich nicht auskennt und Englisch spricht er auch nicht. Über Google Translate versuche ich ihm nochmals die Information zu übermitteln. Daraufhin nickt er zustimmend, meint dass alles ok ist und bittet mich, ein englisches Lied auszusuchen. Meine Wahl fällt auf „Banana Pancakes“ von Jack Johnson und er ist glücklich.

Wir marschieren zum Strand.

Es ist jetzt gerade einmal 5:20 Uhr und zu unserer Überraschung sind bereits jede Menge Einheimische am Strand unterwegs. Vorwiegend ältere Leute, die hier ihre Qi Gong Übungen machen, sich anschließend im Meer abkühlen und dann zur Arbeit gehen. Wir überlegen kurz, ob wir auch ein paar Übungen machen sollen, können uns dann aber doch nicht motivieren. Wir beobachten lieber die Leute und den wunderschönen Sonnenaufgang.

Man merkt wie die Stadt langsam erwacht und wir mit ihr.

Stefan kann sich dann doch noch motivieren, den obligatorischen Kopfstand am Strand zu machen.

Langsam gehen wir zurück zum Reisebüro, da Hongy ihren Bus nicht verpassen möchte. Hongy hört, wie im Reisebüro darüber gesprochen wird, dass unsere beiden Plätze im Bus am Abend angeblich nicht verfügbar sein sollen. Dieser Sache werden wir gleich nachgehen, bevor wir mit dem Sightseeing beginnen. Wir quälen zwei völlig unmotivierte Angestellte und bitten sie um Bestätigung, dass unser Bus planmäßig am Abend von hier nach Mui Ne fährt und unsere Plätze gesichert sind. Die beiden schicken uns daraufhin in ein anderes Reisebüro ums Eck und meinen, dass wir dort richtig sind. Dort kommen wir wenige Minuten später an und erzählen nochmals unser Geschichte. Drei junge Damen schauen völlig verwirrt, so als ob wir die ersten Touristen sind, die Bus fahren möchten. Sie beratschlagen sich ein paar Minuten und meinen dann, dass wir den Direktor anrufen sollen. Da werden wir dann doch ein wenig bockig und sagen, dass wir das nur von ihrem Telefon aus machen. Daraufhin ruft sie dort an und bestätigt wenige Minuten später den Bus für den Abend. Sie bittet uns, unser Gepäck um 17 Uhr wieder abzuholen, da sie um diese Zeit schließen. Gleichzeitig notiert sie eine Adresse, wo wir mit dem Gepäck auf den Bus warten sollen. Wir wollen noch schnell die genannte Adresse ausfindig machen. Siehe da, bei der Adresse handelt es sich um ein Café nur drei Häuser weiter. Wir zeigen dem Besitzer unser Ticket und informieren ihn, dass wir um 17 Uhr mit dem Gepäck kommen werden. Er ist völlig irritiert und weiß davon gar nichts. Wir versuchen es ihm nochmals zu erklären, da kommt schon eine von diesen Schnarchnasen aus dem Reisebüro und klärt die Sache auf. Ein englischsprachiger Gast in dem Café merkt schmunzelnd an, dass hier scheinbar die Arbeit für das Reisebüro ins Café verlagert wird. Wir sind fürs Erste zufrieden, kaufen uns noch einen frischen Orangensaft und starten unsere Sightseeingtour.

Zuerst kommen wir an einer Schule vorbei, die als Start in den Tag, eine Show beim Eingang vorführt.

Als nächstes führt uns unser Weg auf einen Berg hinauf zu einer katholischen Kathedrale.

Es ist inzwischen kurz nach 7 Uhr und es sind schon drei Brautpaare hier für Fotoshootings. Sie strahlen um die Wette.

Die Müdigkeit ist uns ins Gesicht geschrieben und wir freuen uns jetzt schon, wenn wir am Abend im Schlafbus liegen können. Es hat heute an die 32 Grad und es ist windstill. Nicht gerade das richtige Wetter für eine Stadtbesichtigung. Wir beschließen eine kurze Pause einzulegen und kaufen uns Frühstück. In Gastgarten nicken wir abwechselnd ein. Um hier nicht völlig wegzukippen, machen wir uns auf den Weg zu der Long-Son-Pagode, deren Herzstück die 14 Meter hohe weiße Buddha Statue oben am Berg ist.

Inoffiziell wird diese als Wahrzeichen von Nha Trang gesehen. Von dort aus haben wir einen tollen Blick über die Stadt. Wir legen eine kurze Rast auf der Treppe im Schatten bei der Buddha Statue ein, aber sobald wir uns nicht bewegen, schlafen wir auf der Stelle ein :).

Bei einer Affenhitze geht es weiter zum Po Nagar, einem ehemaligen hinduistischen Tempelkomplex des Champa-Reiches in Nha Trang.

Die Tempelanlage wurde Mitte des 8. Jahrhunderts von den Cham gegründet, im 9. Jahrhundert erweitert und nach ihrer Zerstörung im 11. Jahrhundert wiederaufgebaut.

Es sind jede Menge Touristen hier vorzufinden.

Wir nehmen das Taxi und fahren weiter zu einer Markthalle, die im Internet empfohlen wurde, sind davon aber sehr enttäuscht. Es gibt hier ausschließlich unnötiges Zeugs in schlechter Qualität und es wirkt alles sehr ungepflegt. Unser Besuch fällt daher entsprechend kurz aus und wir kehren auf einen frischen Fruchtsaft ein und pausieren wieder ein bisschen.

Danach gibt es noch Mittagessen in einem Straßenlokal, unsere Wahl fällt heute auf eine köstliche Pho mit Rind.

Es handelt sich dabei um die traditionelle vietnamesische Nudelsuppe mit vielen Kräutern, Sojasprossen und Chili. Die Vietnamesen essen diese schon zum Frühstück und auch den ganzen Tag über liebend gerne. Ein gutes Essen bei der Hitze.

Wir beschließen, einen weiteren Spaziergang am Strand zu machen und genießen das warme Wasser auf den Füßen.

Wir gehen soweit, bis wir an einem Einkaufscenter vorbeikommen und zwecks Abkühlung einen Blick rein machen. Wir sind aber auch davon sehr enttäuscht. Aufgrund der stetig steigenden Anzahl an Touristen aus Russland, werden hier die Preise auf europäisches Niveau und darüber angehoben. Sachen die man drei Gassen weiter an einem Straßenstand um billiges Geld kaufen kann, werden hier zu horrenden Preisen angeboten. Die Schilder sind großteils auch schon auf Russisch beschriftet. Eine klare Zielgruppe ist hier zu erkennen.

Wir haben jetzt genug vom Sightseeing und machen uns auf die Suche nach einer Fussmassage. Nach ca. 2 Kilometer werden wir fündig. Ein wahrer Genuss und unsere Füße haben sich das nach der heutigen Tour schon verdient.

Nach einer Stunde gehen wir wie auf Wolken und sind bereit für einen weiteren Spaziergang durch die Stadt. Haben wir schon erwähnt, dass die Vietnamesen in jeder Position schlafen? Der Polizist am Motorrad ist ein ideales Beispiel dafür.

Gegen halb 5 holen wir unsere Koffer im Reisebüro ab und verstauen diese im Café und gehen in ein indisches Restaurant ca. 2 Kilometer entfernt. Stefan hat seit Tagen Appetit auf indisches Curry.

Gegen 18.30 Uhr kommen wir ins Café zurück und warten auf unseren Bus.

Als es schon nach 19 Uhr ist, fragt uns ein Gast, ob er unser Ticket sehen darf und ruft eigeninitiativ bei der Busgesellschaft an. Er erfährt, dass der Bus angeblich in 7 Minuten da sein wird. Nach dieser Zeit bleibt plötzlich ein junger Bursche mit seinem Motorbike stehen und fordert uns auf die Gasse entlang zu gehen. Auf die Frage wie weit, meint er bis zur nächsten Kreuzung. Ich bestehe darauf, dass er mit uns mitkommt, da wir ihn nicht mehr aus den Augen verlieren möchten, bis unser Bus endlich da ist. Das nächste Eck stellt sich als dreimal ums Eck dar. Für einen Europäer ist diese konfuse Vorgehensweise wirklich nicht nachzuvollziehen. Wir landen wieder in einem Reisebüro. Unser inzwischen drittes heute. Ein Blick auf unser Ticket, heftiges Kopfschütteln, ein paar Telefonate, ein heftiges herumstreichen auf einer Liste und plötzlich sagt man uns: “ Wait, wait 5 Minutes“. Na gut, das ist mal eine Ansage. Wir warten also. Nach 15 Minuten fragen wir nach und erfahren, dass wir noch 10 Minuten warten sollen. Der Vorgang wiederholt sich dann ein weiteres Mal. Plötzlich bleibt ein Minibus stehen, sagt, dass wir einsteigen sollen und ab geht es. Auf unsere Frage ob der Bus nach Mui Ne geht, wird nicht eingegangen. Jetzt sitzen wir da im Bus und hoffen, dass uns dieser zum Sleepbus bringt. Die Fahrt dauert ziemlich lange, aber wir kommen dann doch beim Busbahnhof an und da wartet auch schon der große Bus. Wir bekommen schnell einen Platz im ausgebuchten Bus zugeordnet. Dieser Bus ist gepflegter als der von letzter Nacht. Bei meinem Platz ist nur der Regler für die Belüftung abgebrochen und lässt sich nicht regulieren und so bläst in voller Ladung eiskalte, klimatisierte Luft auf mich runter. Ich bitte einen der Organisatoren um ein spitzes Teil, damit ich da reinstochern und die Lüftung ausmachen kann. Das wird mit einem Kopfschütteln abgelehnt und er verstellt die Lamellen so, dass jetzt nicht mehr meine Füße, sondern meine Beine angeblasen werden. Ich gebe auf und lasse mich 4 Stunden gut kühlen. Gekühlt hält sich ja bekanntlich länger.

Aus den Lautsprechern ist vietnamesische Musik zu hören, einige starten wieder die Videotelefonie oder hören Musik ohne Kopfhörer. Stefan spielt dann auch laut Musik mit seinem Handy in der Hoffnung, dass die anderen es als Störung empfinden und sich dann ruhig verhalten. Weit gefehlt, das stört keinen der Einheimischen im Bus. Zum Glück sind wir immer noch so müde und schlafen, mit unserem Handgepäck am Schoß, rasch ein.

Good bye Nha Trang

Hoi An

Heute frühstücken wir erst um 9 Uhr und packen anschließend unsere Koffer. Unseren letzten Tag in Hoi An möchten wir nützen, um uns die Stadt bei Tageslicht anzusehen. Diese Stadt ist wunderschön und hat auch tagsüber ein besonderes Flair.

Hoi An

Hoi An

Hoi An

Hoi An

Hoi An

Wir schlendern durch und besichtigen ein paar Tempel.

Hoi An

Hoi An

Hoi An

Hoi An

Danach statten wir einigen Geschäften einen Besuch ab. Besonders gut gefällt uns die Markthalle.

Die haben wir die letzten Tage gar nicht bemerkt. Ein buntes Treiben kann man hier beobachten, die Marktstandler tummeln herum und schlichten die Ware, versuchen gleichzeitig Kunden zu gewinnen indem sie diese auf charmante Art von ihren Waren zu überzeugen versuchen. Wenn sie dann mal ein paar Minuten Zeit haben, wird diese für einen Powernap genützt und in den unmöglichsten Positionen geschlafen.

Hoi An

Hoi An

Die Markthalle gliedert sich in mehrere Bereiche. Da gibt es einen gesamten Gang nur mit Gewürzen, einen weiteren nur mit Küchenwerkzeug aus Kokosnussholz, einen mit diversen Cremen und Salben wie Tigerbalm sowie ein großes Angebot an Garküchen mit den entsprechenden Sitzgelegenheiten und sonst noch so Allerhand.

Hoi An

Nachdem wir noch genug Zeit haben, gehen wir eine weitere Runde durch die Altstadt, um so viel wie möglich an Erinnerungen einzusaugen. Da entdecken wir auch einen Herrenfriseur, der gerade die Ohren eines Kunden enthaart.

Hoi An

Man hat dem Mann angesehen, dass dieser Vorgang nicht ganz schmerzfrei ist. In unmittelbarer Nähe sitzen drei Frauen zusammen und tratschen, während eine den beiden anderen die Haare nach Läusen durchsucht und mit einer Pinzette entfernt. Sie müssen dann allerdings unterbrechen, weil eine Kundschaft in den Shop von einer den beiden Damen kommt und sie diese bedienen muss.

Wir gehen auch nochmals den Außenbereich der Markthalle ab. Schon alleine das tolle Angebot an exotischen Früchten ist einen Besuch wert. Wir lassen uns eine Tasse mit verschiedenen Früchten für die bevorstehende Fährt im Nachtbus zusammenstellen.

Hoi An

Jetzt ist es noch an der Zeit, um Mittag zu essen. Da ist uns vorhin schon eine sehr einfache Garküche aufgefallen, die möchten wir unbedingt noch versuchen.

Hoi An

Wir bestellen ein Banh Beo, eine uns völlig fremde Speise und haben es nicht bereut.

Hoi An

Ein köstlicher fester Brei aus Reisstärke, darüber eine rötliche, würzige Sauce und ein paar knusprige Nudelsticks obendrauf.

Hoi An

Zum Würzen gibt es dann noch eine Fischsauce mit super scharfen Chilis dazu.

Es ist dann langsam Zeit, um den Rückweg ins Hotel anzutreten. Am Weg dahin kaufen wir noch Kaffee und zwei gefüllte Baguettes, die als Abendessen im Nachtbus gedacht sind.

Hoi An

Diesen Baguetteladen hat uns unsere Vermieterin wärmstens empfohlen und den wollen wir unbedingt testen. Wir kommen rechtzeitig im Hotel an und können uns im Empfangsbereich noch etwas abkühlen. Kurz nach 17 Uhr kommt auch schon der Minibus der uns zum Busbahnhof bringen soll. Wir finden gerade noch Platz darin, wobei Stefan schon den Notsitz einnehmen muss. Aber zum Glück ist der Busbahnhof nicht weit weg. Ein paar Gassen weiter bleibt der Bus stehen, um zwei weitere Personen mitsamt Gepäck aufzunehmen. Die finden dann vorne beim Fahrer noch Platz. Jetzt sollten wir komplett sein. Doch da irren wir uns kräftig. Der Bus stoppt erneut und nimmt noch zwei Personen auf. Diesmal handelt es sich aber um enorm dicke Personen. Wir müssen auf der Rückbank so sehr zusammenrücken, dass der Mann noch neben mir Platz nehmen kann. Seine Frau, die noch viel dicker ist, bekommt vom Fahrer die Anweisung, auf dem kleinen Kinderhocker am Boden Platz zu nehmen. Dabei hebt sie den Hocker und landet zweimal auf den Zehen ihres Mannes. Ich habe meine Füße zum Glück rechtzeitig so weit wie nur möglich eingezogen, weil ich so etwas schon geahnt habe. Anstatt 10 Personen waren jetzt 13 im Bus. Die letzten Kilometer zum Busbahnhof waren ziemlich kuschelig, aber zumindest kommen wir gut dort an.

Da steht auch schon unser Schlafbus, der in Kürze die Fahrt nach Nha Trang mit uns aufnehmen soll. Schon beim Anblick müssen wir lachen und ahnen, dass eine abenteuerliche Fahrt auf uns zukommt. Erst wird unser Gepäck im Gepäckraum verstaut, danach bekommen wir die Anweisungen, dass wir die Schuhe ausziehen müssen, wenn wir den Bus betreten und diese in das vorgesehene Plastiksackerl verpacken sollen. Dann werden wir einzeln aufgerufen um einzusteigen. Schon die Gänge im Bus sind nicht für europäische Schulterbreiten geeignet. Wir müssen uns schräg durch den Gang wursteln. Hongy fährt mit uns gemeinsam im Bus. Es wird uns ein Schlafplatz für drei Personen im letzten hintersten Eck ganz unten im Bus zugeordnet. Doch dort haben wir weder zu dritt nebeneinander Platz, noch können Stefan und ich dort sitzen. Wir können uns schwer vorstellen, die nächsten 12 Stunden nur liegend in dieser Höhle zu verbringen. Außerdem haben wir eine Flasche Rotwein mit, den kann man unmöglich im Liegen trinken. Wir fragen, ob wir uns umlegen dürfen und bekommen sogar eine Erlaubnis dafür. Wir kraxeln wieder aus der Höhle – zum Glück machen wir regelmäßig Yoga und sind recht beweglich – heben unser Handgepäck auf unseren Liegen und klettern rauf. Stefan’s und meine Liege ist nur durch einen der schmalen Gänge getrennt und genau dort finden die Füße von einem sehr großen Europäer Platz, dem ein Platz in der oberen Schlafhöhle zugeteilt wurde. Unter uns hat Hongy einen Platz gefunden. Wie schon erwähnt sind wir für diesen Bus viel zu groß. Es gibt ein Loch, in das man die Füße reinstecken muss. Nachdem für das Handgepäck kein Platz ist, finden dort auch unsere Schuhe, das Obst , die Trinkflasche und die Handtasche Platz. Für die Füße wird es da schon ziemlich eng und ausstrecken können wir uns auch nicht.

Bus to Nha Trang

Bus to Nha Trang

Bus to Nha Trang

Und nachdem das alles ziemlich ungepflegt und nicht ganz rein ist, stecken wir uns noch in unsere dünnen Schlafsäcke. Jeder Fahrgast bekommt noch eine lausige Decke, die wir alle gleich hinter dem Sitz verschwinden lassen, das ist dann selbst uns zu viel. Einen Hello Kiddy Polster hat auch jeder Fahrgast auf seiner Liege. Die Fahrer sind schon recht hektisch und fordern uns auf, rasch Platz zu nehmen und alles zu verstauen und schon setzt sich der Bus in Bewegung. Wir versuchen unsere Situation mit der Business Class im Flugzeug zu vergleichen. Da kann man die Füße auch fast ausstrecken, nur dass dieser Bus ein bisschen grindiger ist. Schon nach wenigen Minuten sehe ich, dass meine Liege genau bei der Klotüre ist. Das hätte jetzt wirklich nicht sein müssen, aber jetzt ist es zu spät und ich hoffe, dass die nächsten 12 Stunden schnell vergehen. Wir machen gleich mal die Weinflasche auf.

Bus to Nha Trang

Unsere Vermieterin hat uns drei leere Joghurtbecher mitgegeben. Wir machen es uns lustig.

Rechts neben mir liegt ein Deutscher, der genauso viel Freude mit dem Platz bei der Klotüre hat wie ich. Es zeichnet sich recht rasch aus, dass es eine sehr schauckelige Fahrt wird. Dieses wird begleitet mit ständigem Hupen des Busfahrers. In Vietnam wird alles was sich irgendwie auf der Straße bewegt angehupt. Und um die Geräuschkulisse noch abzurunden, telefonieren einige Fahrgäste mittels Videotelefonie, andere wiederum schauen Videos und lassen so alle anderen daran teilhaben. Wir haben 3 Busfahrer. Einer schläft auf zwei Matratzen in einem der Gänge am Boden, einer fährt und einer sitzt daneben. Nach 4 Stunden erfolgt ein Wechsel.

Schon nach kurzer Fahrtzeit bewegen sich die ersten zur Toilette. Da der Bus wackelt, halten sie sich an den Sitzen fest. Da es im Bus dunkel ist, erwischt jemand meinen Hebel, um den Sitz zu verstellen. „Rumps“ und meine Sitzlehne knallt zurück in die Liegenposition, ich inklusive. Ein kurzes „sorry“, ich klappe die Lehne wieder hoch und komme wieder in die Sitzposition. Aber es dauert nicht lange, kommt schon der nächste und ich gelange wieder ins Liegen. Das Ganze passiert während der Fahrt geschlagene 10mal, bis ich aufgebe und in der Liegeposition bleibe. Der Nachteil daran ist, dass eine der kurzen Seitenwände keine Stütze durch die Rückenlehne mehr hat und jetzt laut zu klappern beginnt. Es ist 22 Uhr als plötzlich das grelle LED Licht im gesamten Bus eingeschaltet wird, einer der Fahrer mit einer Zahnbürste mit Zahnpasta drauf, durch die Reihen geht und auf vietnamesisch laut schreit, dass wir jetzt eine Pause machen und das mehrfach wiederholt. Schlaftrunken und vom Licht geblendet quälen wir uns alle aus den Schlafsäcken und verlassen den Bus, in der Hoffnung, bei der Raststätte im Nirgendwo eine ordentliche Toilette vorzufinden.

Bus to Nha Trang

Mit einer Engländerin finde ich ein einfaches Mauerwerk mit ein paar maroden Schwingtüren. Wir schauen rein und finden nur einen Abflussdeckel vor, keinerlei Spülung und wundern uns darüber. Aber womöglich ist das immer noch besser als die Bustoilette. Plötzlich ruft mir Stefan zu, dass es auf der anderen Seite noch so ein Mauerwerk mit den klassischen Hockmuscheln im Boden gibt und sogar elektrisches Licht. Dafür gibt es keinen Wasseranschluss und so muss man die Toilette wieder verlassen, mit einem Kübel aus einer Tonne Wasser schöpfen und wieder zurück. Männer haben es da wirklich einfacher. Es hat sich dann herausgestellt, dass unsere erste Entdeckung mit dem Abflussdeckel eine Dusche ohne Wasseranschluss sein soll.

Nach einem kleinen Snack werden wir wieder in den Bus verfrachtet, das Licht geht aus und die Fahrt setz sich fort. Ruhig wird es aber ganz und gar nicht und das Gerüttel geht auch heftig weiter, doch irgendwann schlafen wir dann ein.

Bye bye Hoi An