Ein alter Indianer saß mit seinem Enkel am Lagerfeuer. Es war schon dunkel geworden. Das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel züngelten. Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: „Weißt du, wie ich mich manchmal fühle? Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend.” “Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?” fragte der Junge. “Der Wolf, den ich füttere.” antwortete der Alte.

Wie man spricht und denkt beeinflusst nicht nur wie andere einen sehen sondern auch das eigene Denken und Verhalten.

Laut Business Insider bringt Bernard Roth, Professor an der Stanford-University in seinem Buch „The Achievement Habit: Stop Wishing, Start Doing, and Take Command of Your Life“ einige linguistische Tricks, um sich selbst positiv zu beeinflussen.

“und” statt “oder”

Verwende an Stelle das Worts “oder” “und”. Zum Beispiel ersetze
“Ich möchte ins Kino gehen, aber muss noch arbeiten.”
mit
“Ich möchte ins Kino gehen und muss noch arbeiten.”

“aber” generiert einen Konflikt, der gar nicht existiert. Manchmal dient es auch als Ausrede. Beides ist möglich, man muss nur eine Lösung finden.

Die Verwendung von “und” bringt unser Gehirn dazu, über eine Lösung nachzudenken.

“wollen” statt “müssen”

Man muss nicht, man will.

Sowohl in der gesprochenen als auch gedachten Sprache wollen 😀 wir “müssen mit “wollen” ersetzen. Man ist nicht fremdbestimmt, kein Opfer. Zu allem hat man sich selbst entschieden, auch für unangenehme Dinge.

Interessante Überlegungen, auf jeden Fall einen Versuch wert.