Oaxaca

Oaxaca

Guten Morgääähhn Oaxaca.

Wir konnten nach der nächtlichen Busfahrt noch gut zwei Stunden im Bett ausschlafen. Ein Frühstück mit frischen Früchten und frisch gepresstem Orangensaft motiviert uns für unsere Sightseeingtour in Oaxaca.

Oaxaca ist eine farbenfrohe Stadt, ist als UNESCO Weltkulturerbe gelistet und hat rund 300.000 Einwohner und einen leicht ländlichen Touch.

Wir gehen gleich mal kreuz und quer, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Dabei kommen wir an vielen Märkten vorbei. Es gibt eine Vielzahl an Märkten und es wird alles mögliche feilgeboten, aber die Verkäufer sind keinesfalls lästig oder aufdringlich. Von Trachten bis hin zu gebratenen Insekten, kann man hier alles kaufen.

Bei unserem Fußmarsch kommen wir auch wieder an wunderschönen Graffitis vorbei, die uns farbenfroh entgegenblicken.

Nach den ersten Märkten besichtigen wir zur Abwechslung mal eine Kirche. In Mexiko gibt es zahlreiche Kirchen, allesamt sind sehr gepflegt und in wunderschönem Zustand.

Zu Mittag nehmen wir uns den „Mercado de 20 de Noviembre“ vor, bei dem es nur Essen gibt. Schon beim Eintreten in die Markthalle kommt uns eine riesige Rauchwolke entgegen. Hektisch versuchen die Markstandler die Kundschaften zu ihrem Stand zu bekommen und halten uns die Speisekarten entgegen.

Man kann sich hier das Fleisch aussuchen, anschließend wird es frisch gegrillt und serviert. Dazu werden verschiedene Beilagen angeboten. An scharfen Chilis darf es natürlich nie fehlen.

Es gibt hier so viele schöne bunte Häuser.

Auf den Straßen stehen auch überall Verkäufer, die frische Fruchtsäfte zubereiten. Sie schmecken köstlich.

Zwischendurch verkosten wir in einem Laden Kakaoriegel, da Oaxaca dafür bekannt ist. Doch sie schmecken uns nicht so gut, wie die von Lyz.

Am Nachmittag suchen wir uns ein schattiges Plätzchen in einem Lokal. Bei einem kühlen Getränk beobachten wir aus der ersten Reihe die vorbeiziehenden Menschen. Viele Straßenhändler versuchen ihre Ware anzubringen. Das Produktportfolio erstreckt sich von Spitzentischtüchern, Armbänder, Holzlöffel bis hin zu Tellern aus Ton. Immer und immer wieder kommen sie zu uns zum Tisch und versuchen ihr Glück.

Dazwischen bleiben Musiker stehen, geben ein paar Lieder zum Besten und hoffen auf ein paar Pesos.

Wir setzen unsere Stadtbesichtigung fort und gehen hinauf zur Kathedrale Santo Domingo. Doch leider dürfen wir momentan nicht hinein, da gleich eine Hochzeit stattfindet. Wir sehen auch schon die Hochzeitsgesellschaft eintreffen. Wir haben bisher auf all unseren Reisen mindestens eine Hochzeit gesehen.

Um die Zeit zu überbrücken gehen wir die Gegend rund um die Kirche ab und stoßen auf einen Mezcal Shop. Es gibt hier zahlreiche Möglichkeiten, um Mezcal zu verkosten. Nur eigentlich mögen wir den beide gar nicht. Doch einmal möchten wir es nochmals versuchen, weil das Lokal so entzückend eingerichtet und mit vielen alten Gegenständen dekoriert ist. Nur der Mezcal schmeckt uns trotzdem nicht, das war jetzt hoffentlich unser letzter Versuch.

Wir hören draußen Musik, die von der Terrasse oberhalb kommt. Da wollen wir gleich hin und entdecken eine wunderschöne Rooftop Terrasse. Es ist schon faszinierend, welchen Schick es hier gibt, zahlreiche Bars und Restaurants mit einer großartigen Architektur.

Auf der Terrasse vertreiben wir uns die Zeit und von hier aus sehen wir auch, wie die Hochzeitsgäste aus der Kirchen ziehen. Jetzt ist diese wieder für alle offen und wir dürfen sie besichtigen. Ein wunderschönes Gebäude und an Prunk fehlt es hier nicht.

Inzwischen ist es Abend und wir möchten in einen Salsa Club tanzen gehen. Schon bald nach unserem Eintreffen kommen immer mehr Einheimische und innerhalb kürzester Zeit ist die Tanzfläche voll. Als wir eine kurze Pause einlegen, werden wir beide sofort von Einheimischen zum Tanzen aufgefordert. Pausieren gibt es hier nicht, sie lieben es alle zu tanzen.

Unsere müden Beine tragen uns zurück ins Hotel. Welch ein schöner Tag.

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