Sonnenpyramide in Teotihuacan

Teotihuacan

Gestern haben wir online eine Tagestour zu den Tempeln von Quetzalcóatl in Teotihuacan gebucht.

Die letzte Nacht war sehr kurz, nach 4 Stunden waren wir ausgeschlafen. Um halb acht verlassen wir schon das Hotel, um vor der Tour noch zu frühstücken.

Um kurz nach acht sind wir schon beim Treffpunkt und treffen unseren Guide, der mit unserer Gruppe von 12 Personen Richtung Teotihuacan fährt. Noch in Mexico City machen wir einen kurzen Stopp bei der Ausgrabungsstätte Tlatelolco.

Der nächste Halt ist bei einer Produktionsstätte. Hier bekommen wir den bekannten Mezcal zu verkosten und Handwerkskunst aus unterschiedlichen Steinarten präsentiert.

Wie nahezu jede dieser Touren verläuft sie wie eine Kaffeefahrt, aber es wird nicht aufdringlich vorgegangen, somit ist es in Ordnung.

Wir kommen nach knapp 2 Stunden Fahrzeit bei dem Tempeln, oder wie die Einheimischen auch gerne sagen, Pyramiden an. Die Sonnenpyramide und die Mondpyramide ragen uns schon entgegen. Die archäologische Stätte gehört seit 1987 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Der Weg führ uns zuerst zur Mondpyramide. Die Mondpyramide hat eine Grundfläche von 120 × 150 Meter und eine Höhe von 46 Meter.

Weiter geht es entlang der Straße der Toten in Richtung Sonnenpyramide. Die Sonne knallt auf uns herab, der Sonnenschutzfaktor 50 leistet heute gute Dienste.

Die Sonnenpyramide ist mit einer Grundfläche von 222 × 225 Meter, einer Höhe von gut 65 Meter sowie einem Volumen von rund einer Million Kubikmeter die zweitgrößte Pyramide des amerikanischen Kontinents und die drittgrößte Pyramide der Welt.

Nach zwei Stunden haben wir alles gesehen und alle sind schon hungrig und von der Hitze ziemlich schlapp. Wir fahren ins nahegelegene Restaurant.

Am Heimweg besichtigen wir noch die Basilika Maria de Guadalupe, auf dem Hügel Tepeyac, im Stadtteil Guadalupe. Bei der Basilika handelt es sich um eine römische katholische Kirche, die für die Mexikaner zu den Heiligtümern zählt.

Auf dem Hügel befindet sich auch die alte Basilika, eine Pfarrkirche, eine Kapelle zur Erinnerung an den Ort der Marienerscheinung und ein Museum. Die Bauwerke sind wunderschön in die Natur eingebettet.

Weil man davon ausgeht, dass die alte Basilika einstürzen wird, wurde im 70er Jahre Stil eine neue Basilika gebaut.

Am späten Nachmittag geht es wieder zurück in die Stadt. Stefan und ich steigen im Zentrum aus und machen noch einen Spaziergang.

Vorbei am Nationalmuseum für Kunst, dem großen Bankgebäude von Mexiko City und dem wunderschönen Postamt. In letzteres gehen wir rein, weil es eine sensationelle Architektur vorweist. Unfassbar, welche Prachtbauten früher errichten wurden.

Jetzt sind wir schon sehr schlapp und versuchen ein Cafe zu finden. Dieses Vorhaben gestaltet sich in dieser Stadt immer etwas schwierig und bedarf einiges an Zeit, bis man fündig wird. Da sind wir Wiener mit einer großartigen Kaffeehauskultur schon sehr verwöhnt. Wir werden nach einem langen Fußmarsch aber doch fündig. Der Cafe und eine kleine Süßigkeit dazu, gibt uns die nötige Kraft, um es noch bis ins Hotel zu schaffen. Juhuu, jetzt er mal duschen und ein bisschen die Beine hochlegen.

Wir sind vom Mittagessen immer noch so voll, dass wir heute freiwillig auf das Abendessen verzichten. Das passiert selten, genau genommen weiß ich gar nicht, ob uns das überhaupt schon mal passiert ist. Später wollen wir in ein Stadtviertel fahren, in dem es einen Club gibt und der um 21 Uhr öffnen soll. Also bleiben wir im Zimmer und machen einen Blogbeitrag fertig.

Als wir kurz nach 21 Uhr zum Club aufbrechen wollen, sehen wir eine Nachricht von Club, dass er erst wieder morgen offen hat. Nach kurzer Überlegung entscheiden wir, im Zimmer zu bleiben. Irgendwie hat uns das Mittagessen heute nicht gut getan. Wir machen uns einen gemütlichen Abend im Zimmer.

¡Hasta mañana!

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