Fauler Tag in Zamami

Heute ist das Wetter, wie bereits vorhergesagt, alles andere als wünschenswert. Es regnet und stürmt.

Wir haben also genug Zeit zum Frühstücken und waschen mit der Münzwaschmaschine im Hotel mal etwas Wäsche. Dank dem Trockner sind wir eine Stunde später auch schon fertig damit.

Für heute Mittag hatten wir vor, mit dem Kajak eine dreistündige Tour zu machen und weitere Strände abzufahren und dort schnorcheln. Die Schildkröten sollen angeblich schon zu sehen sein. Die Tour wurde heute allerdings gecancelt, da der Wellengang zu stark ist.

Inzwischen regnet es nicht mehr und auch die Sonne blinzelt ab und zu mal durch, kann sich aber nicht gegen die Wolken durchsetzen. Wir marschieren nochmals zum Strand, an dem wir am ersten Tag schon waren.

Es ist angenehm warm, doch gegen den Sturm heißt es beim Gehen immer wieder mal anzukämpfen. Um uns ein wenig auszupowern, nehmen wir einen Treppenpfad den Hügel hinauf, anstatt die bequeme Straße.

Vom Hügel aus haben wir eine gute Sicht aufs Meer.

Auf der anderen Seite des Hügels führt uns der Treppenpfad zum Meer. Wir nützen die Gelegenheit und füllen Sand für unser Sandglas zu Hause ab.

Unser Spaziergang führt uns weiter in den Ort.

Inzwischen können wir uns schon ganz gut orientieren. Wir kommen an der „Little kitchen“ vorbei. Das kleine Container Lokal ist uns gestern im geschlossenen Zustand schon aufgefallen.

Wir kehren gleich mal ein und bestellen köstliches grünes Curry. Es wird mit Misosuppe, Salat, Reis, Wasser und Eistee serviert. Den Eistee mögen wir, weil es kein Fertigprodukt und völlig ungezuckert ist. Aber selbst der in Flaschen angebotene im Supermarkt ist ungesüßt. Schmeckt viel besser, als diese überzuckerten, die es bei uns zu kaufen gibt. Da wir heute quasi die Zeit vertrödeln können, bleiben wir auch noch für ein Dessert hier. Nur Kaffee gibt es leider nicht.

Wir setzen dem ersten faulen Tag in unserem Urlaub noch eines drauf und machen am Zimmer ein kleines Nickerchen, vielleicht ist ja danach der Sturm vorbei.

Heute Abend werden wir mit Barbecue überrascht, die Grillsaison wurde somit eröffnet. Es gibt wunderbaren Papageienfisch und eine Fleisch- und Gemüsevielfalt mit köstlicher asiatischer Grillsauce. Der Hotelier steht am Grill und sorgt dafür, das unsere Teller ständig belegt sind. Wir sind auch heute die einzigen Gäste beim Essen und werden entsprechend verwöhnt.

Ein gemütlicher und für uns fauler Tag geht kulinarisch zu Ende.

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